Herzlich Willkommen
bei dem Shih Tzu Kennel
"vom Paradiesgarten"

Im Alter von:

ca. 6-8 Wochen - Impfung gegen Parvovirose, Zwingerhusten

ca.8-10 Wochen - Staupe, Hepatitis, Leptospirose

ca.10-12 Woche - Parvovirose, Zwingerhusten

ca. 12-16 Woche - Staupe, Hepatitis, Leptospirose, Tollwut

Jährliche Wiederholung (Achtfachimpfung bis fünf Jahre) - Staupe, Hepatitis, zweierlei Formen von Leptospirose, zweifache Parvovirose, Zwingerhusten, Tollwut Im höheren Alter reicht die Dreifachimpfung.

Die Abkürzungen:

Tollwut (T)
Leptospirose (L)
Parainfluenza (Zwingerhusten) (Pi)
Parvovirose (P)
Hepatitis contagiosa canis (H)
Staupe (S)

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Wie lasse ich mein Tier nun wirklich richtig impfen?


Unsere Hunde sind durch maternale Antikörper, die sie von der Mutterhündin durch die Muttermilch (Kolostralmilch) bekommen, für die
ersten 8-10 Wochen ihres Lebens geschützt. Eine erste Impfung sollte deshalb bei Hundewelpen im Alter von 8-9 Wochen stattfinden, nicht früher.
Das ergänzt den mütterlichen Schutz durch Antikörper , was man passive Immunität nennt. Die Abwehrkräfte ergänzen sich, teilweise heben sie sich aber auch auf. Deshalb ist die zweite Impfung (aktive Immunität) bei Hund erst dann zu empfehlen, wenn das Welpenimmunsystem zum Teil ausgereift ist.  Weil manche Züchter ihre Welpen gerne komplett geimpft abgeben, findet die Zweitimpfung oft zu früh statt. Eine für ein Jahr belastbare Immunität bei Hunden gegen Staupe, Hepatitis, Parvovirose, Leptospirose, Parainfluenza, Corona und Tollwut (alles bis auf die Leptospirose Viruserkankungen) ergibt sich nur, wenn die endgültige zweite Impfung im Alter von 14-16 Wochen (3 ½ - 4 Monaten) erfolgt. Eine frühere Impfung, die oft von Züchtern und auch von daran verdienenden Tierärzten empfohlen wird, schadet zwar nicht, ist aber weitgehend wirkungslos.
Ein Hund, der vor dem Alter von 3 Monaten die Zweitimpfung erhält, muss mit 4 Monaten nachgeimpft werden, weil er sonst keine Immunität hat.
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Grundsätzlich sollten nur gesunde und parasitenfreie Tiere geimpft werden. Nur so ist mit genügend Abwehrstoffen zu rechnen. Alle Impfungen sind ein nur fast perfekter Schutz. Sie wirken nur, wenn bei erwachsenen Hunden mindestens alle sechs Monate eine Wurmkur (gegen Band-, Spul- und Fuchsbandwürmer) durchgeführt wurde. Dazu misst man das Gewicht des Hundes und stimmt darauf die Dosis ab (Regel: eine ganze Tablette pro Zehn Kilo). Der Hund muss natürlich fieberfrei sein. Die Wirkung: er wird wahrscheinlich etwas Dünneren Stuhlgang haben. Welpen oder Junghunde sollten wegen des erhöhten Schnupperns an fremdem Kot und durch mehr Sozialkontakte zu anderen Hunden alle zwei Monate entwurmt werden. Eine Probe (es reicht wirklich eine Probe) des Ausgedufteten Inhalts übergeben Sie per Plastiktüte dem Tierarzt der auf Wurmbefall analysieren lässt. Die übelsten Wurmstätten sind nicht so sehr Wald und Flur, sondern Hundeplätze und vor allem die leidigen "freien" Klos in den Städten.

Die normale Körpertemperatur beträgt bei kleinwüchsigen Hunden 37,9 bis 39,0 Grad, bei großwüchsigen ist sie etwas niedriger (wie auch generell bei älteren Hunden): 37,5 bis 38,5 Grad. Das Einnehmen von Medikamenten ist die gleiche widerliche Prozedur, wie wir sie als Kinder erlebten. Wenn man schon so scheinheilig mit süßlichen Worten daher schleicht... Höchst verdächtig! Und dann schmeckt das fremde Zeug, das so gar nicht nach Leckerlis aussieht, ekelhaft. Mit dieser Erfahrung wird das Einnehmen natürlich schwieriger. Das erste mal übertölpelt, im guten Glauben, wird es trotz guter Worte und sanftem Griff schwerer, die Schnauze zu öffnen. Es hilft nur der Griff in die Lefzen, damit Ihr Hund  aus Angst nicht zubeißt. Auf seine Lefzen beißt er nicht gern. Das zügige Einträufeln soll unnötigen Stress vermeiden. Und dann spuckt er es wieder aus! Dagegen hilft ein Trick: Massieren Sie leicht die Gurgel Ihres Hundes. Das regt das Schlucken an und führt zum Erfolg. Hinterher sollte Ihr Hund belohnt werden.

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Nach der Impfung klebt der TA einen oder auch zwei kleinen bunten Aufkleber in den Impfpass, die sich wie folgt erklären lassen:

Einzelimpfung:
S = Staupe
H = Hepatitis contagiosa canis
L = Leptospirose
P = Parvovirose
Pi = Parainfluenza (Zwingerhusten-Erreger)
B.b. = Bordetella bronchiseptica (Zwingerhusten-Erreger)
T = Tollwut

Mehrfachimpfung (Kombi-Impfung):
LT = Leptospirose und Tollwut
SH = Staupe und Hepatitis
SH+LT = Staupe, Hepatitis, Leptospirose und Tollwut
SHP = Staupe, Hepatitis und Parvovirose
SHP+L = Staupe, Hepatitis, Parvovirose und Leptospirose
SHP+LT = Staupe, Hepatitis, Parvovirose und Leptospirose und Tollwut
SHPPi = Staupe, Hepatitis, Parvovirose, Zwingerhusten
SHPPi+L = Staupe, Hepatitis, Parvovirose, Zwingerhusten und Leptospirose
SHPPi+LT = Staupe, Hepatitis, Parvovirose, Zwingerhusten und Leptospirose und Tollwut

SHPPi+Lt entspricht einer Achtfach-Impfung, die sich wie folgt zählt:

S: ein Erreger
H: zwei Erreger
P: ein Erreger
Pi: ein Erreger
L: zwei Erreger
T: ein Erreger

Dann befindet sich auf dem Aufkleber noch der Name des Herstellers wie z.B. Merial, Virbac usw., die Chargen-Nummer und das Verfallsdatum wie lange der Impfstoff haltbar ist!

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